Ein historischer Kern trifft auf modernste Technologie.

Willkommen im ehemaligen Posthaus Dix-huitième, einem einzigartigen Gebäude, das Geschichte, Denkmalschutz und modernes Wohnen auf beeindruckende Weise vereint. Vermutlich um 1790 erbaut, diente dieses dreistöckige Haus mit seinem markanten Walmdach und den eleganten Stichbogenfenstern einst als Zoll- und Pferdewechselstation an der historischen Postkutschenroute zwischen Basel und Schaffhausen.

Heute steht das Gebäude, das seine historische Bausubstanz mit moderner Sanierung verbindet, unter Denkmalschutz. Die alten Mauern, das Fundament aus dem Jahr 1772 und die bis zu 350 Jahre alten, 30 Meter langen Holzbalken wurden in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege erhalten. Sie bilden das Rückgrat für ein komplett modernisiertes Wohnkonzept, das höchsten Ansprüchen an Komfort und Ästhetik genügt.

Das Haus erstreckt sich über drei Hauptgeschosse, ein Untergeschoss, sowie ein Gewölbekeller und ein neu ausgebautes Dachgeschoss. Im Inneren begeistern historische Details wie die offene Treppenanlage und das prachtvolle, spätbarocke Täfer-Zimmer mit Wandvertäfelung. Gleichzeitig ermöglicht das moderne Konzept ein Wohnen, das sowohl Gemeinschaft als auch Privatsphäre zelebriert. Die grosszügigen Gemeinschaftsflächen laden zum Kochen, Essen, Feiern und Geniessen ein, während die privaten Räume Rückzug und Ruhe bieten.

Das Posthaus Dix-huitième steht am Brückenkopf in einer sehr exponierten Lage, direkt am Rhein und am Stadteingang. Von Weitem sichtbar, bietet es eine einmalige und privilegierte Wohnatmosphäre.

Ein Ort mit hundertjähriger Geschichte

Mehr als ein Jahrhundert lang war dieses besondere Gebäude am Rhein ein Ort der Gastfreundschaft und Tradition – und das stets in den Händen einer Familie.

Die Geschichte begann im Jahr 1917, als die Grosseltern Anna und Josef Schumacher-Jäger hier das Restaurant «zur alten Post» als einfachen Gasthof mit Bauernbetrieb gründeten. Während des Zweiten Weltkriegs, von 1939 bis 1945, diente das Haus als Herberge für Offiziere, während der eindrucksvolle Gewölbekeller als wichtiger Vorratsraum genutzt wurde.

Im Jahr 1948 übernahmen die Eltern Rösli und Josef Schumacher-Obrist das Restaurant. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Haus zu einem beliebten Fischspezialitäten-Restaurant, das weit über die Region hinaus bekannt wurde.

Die dritte Generation, Karin und Urs Schumacher-Ammann, trat 1988 in die Fussstapfen der Familie und setzte die erfolgreiche Tradition als Fischspezialitäten-Restaurant fort. Ein grosser Umbau im Jahr 2002 verwandelte das Lokal in die damalige Fischbeiz «Alte Post» mit ihrer beliebten Rheinterrasse.

Die Familie Schumacher hat über 100 Jahre lang ihre Leidenschaft und ihr Engagement in dieses Haus gesteckt, das Generationen von Gästen empfangen und bewirtet hat. Mit dem Kauf und der sorgfältigen Kernsanierung wurde dieses historische Kapitel nun abgeschlossen. Das ehemalige Restaurant wurde vollständig in ein modernes Wohnhaus umgewandelt und beginnt ab 2026 ein neues Kapitel als Zämehuus. Gemeinsam Wohnen. Privat Leben.

Wie eine Vision zur Realität wurde

Die Geschichte dieses besonderen Hauses begann für uns vor fünf Jahren mit einer unerwarteten E-Mail. Sie enthielt das Kaufangebot für diese wunderbare alte Liegenschaft und weckte sofort unsere Faszination. Obwohl wir das Angebot aus verschiedenen Gründen zunächst ablehnten, ging uns das Haus nie mehr aus dem Kopf.

Monate später meldeten sich die Makler erneut und luden uns zu einer Besichtigung ein. Wieder lehnten wir ab – doch die letzte Frage änderte alles:
„Was würden Sie daraus machen, wenn Sie es kaufen würden?“

Unsere Antwort kam ohne Zögern, fast wie aus dem Bauch heraus:
„Eine Wohngemeinschaft.“

Aufgrund der strengen Denkmalschutzauflagen schien dies der einzige Weg zu sein, die Seele des Hauses zu bewahren und es gleichzeitig in eine neue Zukunft zu führen.Das Schicksal hatte jedoch noch einen anderen Plan. Etwa ein Jahr später kauften wir ein kleineres Nachbargebäude. Bei der Schlüsselübergabe fragten wir den Makler aus reiner Neugier, was denn aus dem Posthaus geworden sei. Er wusste es nicht. Als wir nach Hause kamen, fanden wir jedoch erneut eine E-Mail in unserem Postfach: die Einladung, das alte Posthaus doch zu besichtigen.

Was sollen wir sagen? Wir haben die Liegenschaft gekauft.
Was mit einer spontanen Idee begann, hat sich zu einer einzigartigen Vision entwickelt: ein historisches Gebäude als Ort der Gemeinschaft, in dem Geschichte und das Wohnkonzept der Zukunft in perfekter Harmonie zusammenfinden.

Mehr über uns, die “HüsLimacher” Familie, auf unserer eigenen Website.